Posthotel Achenkirch: Wellnessoase mit Zen-Feeling

11. Mai 2010

Im ehemaligen „Gasthof zur Post“ in Achenkirch genoss bereits Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1881 die Tiroler Gastfreundschaft. Noch heute erinnern die Restaurants „Kaiserstube“ und „Gaststube“ an diese kaiserlichen Zeiten.
Mit dem Neubau des Haupthauses begann die neue Zeitrechnung des Posthotels Achenkirch.
Die Besitzerfamilie Reiter setzte als einer der ersten in Tirol auf den boomenden Wellness-Trend. Seit 1982 kontinuierlich ausgebaut, verfügt das Posthotel heute mit 6.500 qm über das größte Wellness-Areal im Alpenraum.

Die 150 geräumigen Zimmer und Suiten mit herrlichem Bergblick und eleganten Bädern sind im gediegenen Landhausstil gehalten und bieten jeglichen Komfort. Antike Holzbalken und elegante Stoffe geben den Landhaussuiten ihre besondere Note. Ganz in weiß gehalten sind die schlichteren Stammzimmer im Haupthaus. Der „Posthotel-Strandkorb“ im Badezimmer enthält kuschelige Bademäntel sowie Pantoffeln für einen entspannten Wellness-Aufenthalt, in den „De Luxe“-Zimmern findet man die Pflege-Produkte der hauseigenen Pflegelinie. In allen Zimmern steht den Gästen ein Breitband-Internet-Anschluss sowie eine kleine Kaffee- und Teebar zur Verfügung.

Das große Plus des Posthotels ist zweifellos der riesige Wellnessbereich. Hier bietet sich dem Erholung suchenden Gast alles, was das Herz begehrt. Mehrere beheizte Schwimm- und Solebecken im Innen- und Außenbereich sowie verschiedene Saunen und Dampfbäder sind auf einem weitläufigen Areal verteilt. Auch das orientalische Pflegezeremoniell Rasul – das türkische Dampfbad - ist im Angebot. Seit kurzem sorgt der „Versunkene Tempel“ mit seinem mystisch anmutenden Ruheraum für Tiefenentspannung pur. Das Besondere an dem umfangreichen Wellnessangebot im Atrium Spa ist die gelungene Mischung aus klassischen Anwendungen, unter anderem mit original Tiroler Steinöl, Ayurveda oder Klangmassage und Behandlungen aus der traditionellen chinesischen Medizin. Eine hauseigene chinesische Ärztin kann mit ihren TCM-Anwendungen kleine Wunder bewirken. Ob stressgeplagt, Kopf- oder Magenschmerzen: Dr. Hu Ji setzt mit gezielten Griffen die körpereigenen Selbstheilungkräfte in Gang. Eines der Highlights sind sicherlich die atemberaubenden Vorführungen asiatischer Selbstdisziplin eines Shaolin Meisters, der das Posthotel regelmäßig für mehrere Wochen besucht. Ob nach einer Shaolin-Massage, Tai Chi oder Qi Gong im nach Feng-Shui gestalteten „Zöhrer-Haus“: Danach ist der Kopf wieder vollkommen frei!

Wer neben dem vielfältigen Wellness-Angebot noch Zeit findet, sich sportlich zu betätigen, dem bieten sich Sommer wie Winter vielerlei Möglichkeiten.
Mit dem ehemaligen Trainer der beiden Tennis-Größen Venus und Serena Williams kann sich der Gast in der hoteleigenen Tennishalle oder auf den Freiplätzen verausgaben. Der hauseigene 9-Loch-Golfplatz liegt in Hotelnähe auf einem Hochplateau und grenzt unmittelbar an das Karwendel-Naturschutzgebiet. Den Pferdefreunden lässt der Anblick von stattlichen Lipizzanern und freundlichen Haflingern das Herz höher schlagen. Das Hotel bietet Reitkurse für Groß und Klein in der eigenen Reithalle sowie romantische Kutschfahrten in die Umgebung an. Im Winter lockt das Familien-Skigebiet „Christlum“ in Achenkirch die Gäste auf die Piste. Die Talstation liegt nur wenige hundert Meter entfernt und ist mit dem Bustransfer bequem zu erreichen.

Jedes Jahr seit 1997 werden die Küchenchefs Herbert König und Otto Kawalar mit der begehrten „Haube“ des „Gault Millau“ für herausragende Leistungen der Gourmetküche gekrönt. Für ihr außergewöhnliches Gastronomie-Konzept gewannen Karin und Karl Reiter die „Trophée Gourmet“, Österreichs „Gastronomie-Oscar“, von den Juroren von „À la Carte“ und „Römerquelle“. Neben der hervorragenden Küche bietet der Weinkeller des Posthotels eine erstaunliche Auswahl an Spitzenweinen aus allen Anbaugebieten rund um den Globus. Schön auch die stattliche Anzahl an offenen Weinen. Erwähnenswert ist aber auch der ausnehmend freundliche und zuvorkommende Service des Hauses, worauf Familie Reiter allergrößten Wert legt.

Das Posthotel-Arrangement umfasst unter anderem ein opulentes Frühstücksbuffet mit Bioprodukten, vielerlei (sogar glutenfreien) Brotsorten und hausgemachte Konfitüren, nicht zu vergessen die 15 verschiedenen Honigsorten und frisches Obst.
Mittagsjause von 12 bis 14.30 Uhr mit frischem Salatbuffet, Brotsortiment und Tagessuppe
Kaffee, Tee und Kuchenauswahl am Nachmittag, großes Buffet am Abend, unter anderem mit köstlichen Diätmenüs. Das Landgut Ampelsbacher Hof liefert dazu natürliche Produkte aus Tierhaltung, Anbau und Ernte, ganz ohne Chemie.

Auch Kinder sind im Posthotel willkommene Gäste. Die Kleinen werden von geschulten Mitarbeitern in kuscheligen Spielzimmern liebevoll betreut und haben viel Spaß beim angebotenen Familienausflugsprogramm.

Elisabeth Renner-Eder

Kontaktadresse
Posthotel Achenkirch
Familie Reiter
A-6215 Achenkirch/Tirol 382
Tel: ++43 5246 6522
Fax: ++43 5246 6522 468
posthotel@posthotel.at
www.posthotel.at

Apfelblüte in Südtirol - Das weiße Meer der Berge

12. März 2008

Jedes Jahr im Frühjahr verwandelt sich die Gegend zwischen Meran und Glurns in ein weißes Blumenmeer: Es ist die Zeit der Apfelblüte im Vinschgau und im Meraner Land. In unzähligen Gärten und Plantagen sind die Bäume übersäht mit jenen zartrosa schimmernden weißen Blumen, die im Herbst als saftige Früchte nicht nur den Gaumen mit ihrem Aroma erfreuen.

Fotos: Gottfried Eder, Frieder Blickle

Zwei Prozent der weltweiten Apfelproduktion kommt aus Südtirol, 18.000 Hektar Obstgärten gibt es hier. Diese abstrakten Zahlen nehmen ganz konkrete, gar romantische Formen an, wenn man zwischen April und Mai zur Apfelblüte ins Meraner Land oder ins Vinschgau fährt. Denn dann hängen die fruchtigen Exportschlager mit so klangvollen Namen wie Golden Delicious, Jonagold oder Royal Gala noch als zarte Blüten am Baum und ermöglichen dem Besucher eindrucksvolle Spaziergänge oder Radtouren durch eine einzigartig malerische Landschaft.

Merans Umgebung – ein Meer an Apfelwiesen
Eine Radtour, bei der die Kamera zum Beispiel auf keinen Fall fehlen darf, ist der sogenannte Passer-Radweg, der entlang des gleichnamigen Flusses durch weitläufige Apfelwiesen in das Passeiertal führt. Die gemütliche Tour mit zahlreichen Ausblicken auf blühende Obstgärten startet in Meran. Die Wege sind gut ausgebaut, die Tour weist nur geringe Steigungen auf und ist bestens beschildert. Man fährt hier auf einer Strecke von 19 Kilometern entlang der Passer über Riffian, Saltaus und St. Martin bis nach St. Leonhard. Immer wieder legt man einen Stopp ein, um einzelne der zarten Blüten oder ihre Fülle als dichtes weißes Blumenmeer mit der Kamera einzufangen. Am Festplatz von St. Leonhard angekommen sollten geschichtlich Interessierte unbedingt einen Abstecher zum Sandhof, dem Geburtshaus des Tiroler Freiheitskämpfers Andreas Hofer, einlegen. Neben einem eindrucksvollen Museum gibt es hier auch eine Gaststätte, wo man sich am besten mit einem gespritzten Apfelsaft erfrischt, bevor man auf Schotterstraßen wieder hinab nach Meran radelt.

Wer sich dem Thema Apfel indes zu Fuß nähern will, dem sei der Themenlehrpfad Apfel ab Dorf Tirol nordöstlich von Meran empfohlen. Er ist ebenfalls gut beschildert, dauert rund zweieinhalb Stunden (4,5 km) und führt entlang malerischer Wege auf einem apfelreichen Rundgang durch und um das historische Dorf – imposante Blicke über das Etschtal inbegriffen

Dufterlebnis im Vinschgau
Lange Sonnentage und kühle Nächte hat auch das Vinschgau als ideale klimatische Voraussetzung für die Reifung der Äpfel zu bieten. Wer die Apfelblüte hier in voller Intensität erleben möchte, der sollte sich auf den Vinschger Radweg begeben. Diese Tour entlang der Etsch ist ein beschaulicher Genuss der besonderen Art: Denn man kann zwischen Meran und Mals immer wieder Teilstrecken mit der Vinschgerbahn zurücklegen, gemütlich vom Zug aus den Ausblick auf die einzigartige Kulturlandschaft genießen und an den Bahnhöfen stets bequem auf eines der Leihräder steigen, um die nächsten Streckenkilometer selbst zu erstrampeln. Der Weg führt vorbei an mittelalterlichen Dörfern, herrschaftlichen Burgen, durch Apfelwiesen und Obstplantagen, stets begleitet vom beruhigenden Rauschen des Flusses.

Wohltuende Apfelwellness
Dass Äpfel nicht nur eine Freude für Auge und Gaumen sind, das beweisen die zahlreichen Wellness-Anwendungen auf Apfelbasis, die seit einigen Jahren in Südtirol Hochkonjunktur haben. Da Äpfel wegen ihres hohen Zink-, Kalium- und Kalziumgehaltes den Knochen- und Zellenaufbau sowie die Gewebestraffung fördern, sind sie ein besonders effizientes natürliches Anti-Aging-Produkt. So bietet etwa die Therme Meran im Herzen der Stadt ein ganzes Paket unter dem Namen „Apfelzauber“ an, das ihre Gäste auf Feinste verwöhnt: Ein Peeling aus duftenden Apfelblüten oder eine Apfel-Honig-Lehmpackung sorgen für samtweiche Haut, während man bei einem entspannenden Bad in Apfelessenz ganz sicher alle Gedanken an einen hektischen Alltag hinter sich lässt. Auch zahlreiche Hotels oder gar Bauernhöfe bieten inzwischen Wohlfühlanwendungen rund um den gesunden Apfel an, während das Obstbaumuseum in Lana anschauliche Informationen zum Thema Apfel liefert. Und so kann man sich freuen, dass Südtirol Jahr um Jahr über 500.000 Tonnen der rotwangigen, goldgelben oder leuchtend grünen Früchte produziert, die seine Gäste im Frühling stets aufs Neue mit Duft und Schönheit betören.

Susanne Wess

ANREISE:
FLUG: Der nächstgelegene Flughafen ist Bozen. Es gibt hierher z.B. Charterflüge ab Hannover mit Air Alps ab 320 €; www.alpsflyreservation.com,
Tel: 0039-3492161373.
ZUG: Die Bahn fährt z.B. mehrmals täglich von München nach Meran (Fahrtdauer zw. 4,5 – 7 Stunden); Hin- und Rückfahrt ca. 127 €; Tel: 11 861; www.bahn.de.

UNTERKUNFT
Park Hotel Mignon, Meran, (Small Luxury Hotel of the World,
bietet Luxus-Apfelbehandlungen)
www.hotelmignon.com/; DZ ab ca. 120 € p.P.

Castel Fragsburg, Meran (bietet Melatherapie mit Apfel nach. Dr. Joseph an)
www.fragsburg.com; DZ ab 145 € p.P.

Oberhaslerhof, Schenna (mit schönem Bauern- und Apfelgarten)
www.oberhaslerhof.com, Ferienwohnung ab 42 € für 2 P.

Weitere Südtiroler Qualitätsbauernhöfe, die Übernachtungen sowie Apfelprodukte zum Verkauf anbieten unter: www.roterhahn.it

Wichtige Adressen für eine Reise zur Apfelblüte:
Vinschgerbahn: www.vinschgauerbahn.it (Eventcard für Tagesbahnfahrt Meran-Mals und Leihrad mit Sturzhelm: 14 € p.P.)
Obstbaummuseum, Lana: www.obstbaummuseum.it. Informationen rund um das Thema Apfel in Südtirol.
Therme Meran: www.thermemeran.it (Paket Apfelzauber: 179 €)
Tourismusbüro: www.suedtirol.info

Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel

20. Oktober 2007

Der Flyer des Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel geizt nicht mit Superlativen: 3000qm Spa-Bereich, 3 Restaurants verschiedener Couleur, im Grünen gelegen, direkt am 9-Loch Golfplatz des Golf Club Kitzbühel, beste Sport- und Freizeitmöglichkeiten im Sommer wie im Winter. Es scheint wirklich an nichts zu fehlen. Ein offensichtlich idealer Ort, um es sich für ein verlängertes Wochenende oder einen Kurzurlaub so richtig gemütlich zu machen.

Bildquelle: A-ROSA Reisen

Die Einfahrt in die Tiefgarage – über die auch die Rezeption zu erreichen ist – beeindruckt. Den dort geparkten Fahrzeugen zufolge geht es den Gästen des A-ROSA nicht nur während deren Aufenthalt in dem Ressort gut. Der erste Kontakt mit dem Personal überzeugt – freundlich, hilfsbereit, effizient. Schnell sind die Formalitäten erledigt, der Kofferraum ausgeladen und unser Gepäck und wir unterwegs zu unserer Suite. Der erste kleine Wermutstropfen: die langen Wege, vor allem dann, wenn man im Nebengebäude untergebracht ist. Die großzügig ausgelegte Suite dagegen entschädigt wiederum durch eine schöne Terrasse, loungige Möbel, 2 große Flachbildfernseher und edlen Materialien. Das geräumige Bad mit vielen Elementen aus Naturstein, Chrom und Glas ist eine schöne Einstimmung auf den imposanten Wellnessbereich.

Das Schwimmbad, umgeben von vielen zur Entspannung einladenden Liegen, ist durch seine Länge von schätzungsweise 15m (plus ca. 10m aussen) nicht nur zum Relaxen, als auch zum Bahnenziehen geeignet und bildet das Zentrum des SPA-ROSA genannten Wellnessbereiches. Von hier gelangt man zu dem mit modernsten Kardio- und Kraftgeräten ausgestatteten Fitness-Raum oder ein Stockwerk höher in den Saunenbereich mit diversen Saunen verschiedenster Temperaturen, vom Caldarium über ein Dampfbad bis hin zur obligatorischen finnischen Sauna. Das Angebot an Anwendungen wie Massagen oder Kosmetik ist umfangreich, teilweise exotisch und es stehen laut Prospekt 16 Anwendungsräume zur Verfügung. Während unseres Aufenthalts waren – obwohl unter der Woche – jedoch kaum Termine, insbesondere im Bereich Kosmetik, zu bekommen.

Auf kulinarischem Gebiet hat der Gast die Auswahl aus drei Restaurants: das Abendessen im „Streif“ ist im Halbpensionspreis inbegriffen, gegen einen Aufpreis kann der Gast auf das Restaurant im Golf-Club oder auf das Gourmet-Restaurant „Kaps“ upgraden. Das Abendessen im „Streif“ enttäuscht – es handelt sich dabei um ein Selbstbedienungsrestaurant vom Charme eines Mövenpick Marché mit einer ordentlichen Auswahl an Speisen aber jedoch ohne das Wohlfühl-Ambiente, das man von einem Hotel dieser Klasse erwarten darf. Manchen Gast entschädigt sicherlich, dass bei großem Hunger das Buffet unbegrenzt oft aufgesucht werden kann, echte Genießer würden aber sicherlich den persönlichen Service eines Kellners bevorzugen. Ein romantisches Candle-Light-Diner wird aus einem Abend im „Streif“ bestimmt nicht, wenn der Abend durch mehrmaliges „Ich glaub hol mir noch was vom Buffet“ unterbrochen wird. Das Gourmet-Restaurant Kaps überzeugt dagegen auf ganzer Linie. Hier kann entweder aus mehrgängigen Menus oder à la carte gewählt werden. Die Qualität der Speisen, die Auswahl an Etiketten in der Weinkarte und der kompetente und überaus zuvorkommende Service machen einen Abend im „Kaps“ zu einem echten Highlight.

Das Grand SPA Resort A-ROSA ist ein Wellness-Hotel, das Maßstäbe setzt, ein umfangreicheres Angebot an Wellness, Sport und Genuss ist wohl schwer zu finden. Eines jedoch muss man konstatieren: ein wohliges Kuschelgefühl vermittelt die moderne Anlage weniger.

Alex Krause

Kontakt:

Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel
Ried Kaps 7
A- 6370 Kitzbühel
Österreich
Telefon +43 (0) 5356-65660-992
Fax +43 (0) 5356-65660-819

E-Mail: reservierung.kiz@a-rosa.de
http://www.a-rosa.de